So unterschiedlich die wissenschaftlichen Herausforderungen in der Forschung, so verschieden sind auch die Anforderungen an die Rechner. Während Simulationen in der Hirn- und Klimaforschung eine hohe Hauptspeicherkapazität erfordern, benötigen Quantenrechnungen moderne Berechnungen und extreme Rechenleistung. Forschende arbeiten mit hochkomplexen Modellen und immer größeren Datensätzen, weshalb eine moderne, hochverfügbare
IT-Infrastruktur unerlässlich ist. Gleichzeitig liegt ein besonderer Fokus auf Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz. Die Forschungseinrichtungen müssen ihre Rechenzentren und Supercomputer energieeffizient betreiben, indem sie auf ressourcenschonende Kühlungs- und Energieversorgungstechnologien setzen.

Unsere modernen und zukunftssicheren Supercomputer

High Performance Computing (HPC) bildet die essenzielle Grundlage für die Durchführung komplexer Berechnungen und Analysen, die herkömmliche Rechner überfordern. Mit dem Einzug von Exascale Computing bricht eine neue Ära an. Exascale-Systeme haben die Fähigkeit, bis zu eine Milliarde Milliarden Berechnungen pro Sekunde auszuführen, und eröffnen dadurch bisher unvorstellbare Möglichkeiten für wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Fortschritte.

Unsere Kunden

Forschungszentrum Jülich (FZJ) Exascale-Supercomputers JUPITER

Forschungszentrum Jülich (FZJ)

EuroHPC JU und das deutsch-französische Konsortium ParTec-Eviden, unter unserer Leitung, haben den Bau von JUPITER besiegelt. Geplant ist der Betriebsstart für 2024. Europas erster Exascale-Supercomputer ist speziell für rechenintensive Simulationen und KI-Anwendungen in Wissenschaft und Industrie konzipiert.

Max-Planck-Institut High Performance Computers (HPC) auf Basis der BullSequana XH3000 Plattform

Max-Planck-Institut

Der neue europäische HPC von AMD ist mit einem energieeffizienten XH3000-System und AMD Instinct MI300A Chips ausgestattet. Es ist der erste seiner Art in Europa und kann in verschiedenen Bereichen wie Astrophysik, Life-Science-Forschung, Materialforschung und Plasmaphysik eingesetzt werden. Dank seiner Warmwasserkühlung ist das System lüfterlos und äußerst energieeffizient. Im Vergleich zum Vorgänger bietet dieser neue HPC eine dreifache Leistungssteigerung.

Leibniz-Rechenzentrum Quantum-Learning-Maschine (QLM)

Leibniz-Rechenzentrum

Wir unterstützen das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) beim Vorantreiben des quanten-beschleunigten Rechnens durch die Bereitstellung unserer Quantum Learning Machine (QLM). Diese wurde im eröffneten Quantum Integration Center (QIC) des LRZ installiert. Wir integrieren das Quanten-computing in das bereits bestehende Supercomputing-Ökosystem und stellen praktische Quantenanwendungen für die wissenschaftliche Gemeinschaft bereit.

Universität Paderborn & Center for Parallel Computing Neuer Supercomputer „Noctua2“ für das neue HPC-Rechenzentrum

Universität Paderborn & Center for Parallel Computing

Wir sind verantwortlich für die Installation sowie die Inbetriebnahme des Supercomputers und übernehmen die Wartung des Systems. Durch den Einsatz innovativer Technologien wird eine maximale Flexibilität in Bezug auf Connectivity, Leistung sowie Kühlung erreicht und ein größtmögliches Spektrum an Anwendungen abgedeckt. Das neue System kann dank der Free-Cooling-Fähigkeiten des Sequana XH2000 mit dem niedrigsten TCO betrieben werden.

Ostbayerische technische Hochschule Regensburg Quantenoptimierung zur Planung und Steuerung industrieller Fertigung

Ostbayerische technische Hochschule Regensburg

Wir sind Projektpartner und unterstützen durch den Einsatz von Quantum Learning Machine „Qaptiva“. Es werden Lösungen entwickelt für die Optimierung realer Problemstellungen aus Produktion und Logistik mittels  systematischer Anwendung neuer Berechnungsmethoden auf die Simulations-Verfahren. Dies erfolgt durch die Kombination von den Vorteilen von Quantenalgorithmen mit den Vorteilen klassischer Algorithmen.

Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) Neuer Supercomputer mit 3-fache Steigerung der Anwendungsleistung

Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)

Die BAW nutzt Hochleistungscomputer für komplexe Berechnungen, etwa mit zwei- und dreidimensionalen numerischen Modellen für die Simulation von Strömungen und Transportprozessen in Flüssen, Kanälen oder von Bauwerksumströmungen. Das HPC-System wird bei geringerem Energiebedarf etwa die 3-fache Anwendungsleistung im Vergleich zum Vorgängersystem bieten, um den steigenden Anforderungen an Komplexität und Gebietsgröße bzw. Diskretisierung der Simulationen gerecht zu werden.

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Jürgen Schiewe

Jürgen Schiewe

Head of Sales HPC & Quantum Central Europe